Dankbar

Ich lebe noch! Heute ist Ostersonntag, und es ist hier ein ganz normaler Tag. Alle arbeiten und alle Geschäfte haben geöffnet. Ich sitze gerade hier im Starbucks draußen und wollte mir Zeit nehmen, endlich mal etwas zu schreiben für mich und meine Erinnerungen. Und auch gerne für euch, die es wissen wollen. Es ist bemerkenswert, es folgen mir mehr als geliked wird, und dann bin ich manchmal überrascht!

Hier merke ich die Zeit nicht so wie in Deutschland, ich habe die Haltung von hang loose hier auf Maui recht gut angenommen. Es gefällt mir und ich wünsche mir, dass ich das auch in Deutschland leben kann bei all der Enge.

Mittlerweile wohne ich bei Richard, und es ist sehr schön. Bei Dominique war es auch sehr schön, und ich hatte Schwierigkeiten, mich zu lösen. Diese Verabschiedungen sind echt oft, aber ich komme immer besser damit klar. Ich weiß ganz tief im Herzen, dass wir uns wieder finden. Ich fühle es sehr stark, dass ich oft hier sein werde…

Einen Tag vor dem Auszug habe ich Carli am Strand eine kurze Behandlung gegeben. Ich dränge keinem etwas auf, doch wenn es öfter in meine Gedanken kommt, verfolge ich es und lasse es laufen. Jeder entscheidet für sein Leben selbst. Wir hatten zusammen bei Dominique Abend gegessen, es gab die leckeren Schweizer Alpenmakkaroni mit Apfelmus, und ich fühle Menschen sehr stark, gerade dann, wenn sie Hilfe benötigen könnten. Carly sah sehr blass aus, und so schrieb ich ihr am nächsten Morgen, ob sie gerne Energie mag, und sie freute sich. Sie wusste auch nicht, warum sie so leer ist, und es kam ihr sehr gelegen.

Wir waren am Strand vor der Tür. Ich nahm ihr die Belastung und füllte sie auf. Sie ist so sensibel und es floss schön. Sie ist eingeschlafen und hat die Heilenergie schön aufgenommen. Danach sind wir zu meiner Verabredung gegangen. Und ich war so froh, dass meine Schildkröte auf mich wartete. Es war lustig, denn als ich mich näherte, um ein Foto zu machen, hatte ich echten Respekt. Wow, love at first sight! MEIN Herz schlug so laut!! Ich legte mich vor Turtle und wollte sie küssen. Ich mache so etwas eigentlich nicht. Ich tat es, weil es ein innigester Herzenswunsch war. Ich fragte sie: „OK, ich werde dich gleich küssen.“ Sie öffnete die Augen, sie waren so wunderschön groß, sie hatte so schöne Kulleraugen. Ich nahm ihre Gedanken auf: „Was willst du??“ Und ich sagte: „Dich küssen!“

Und ich tat es, sie zog den Kopf allerdings ein, so dass ich mich etwas beeilen musste, bevor sie mir ihr Hinterteil zeigt. Doch ich schaffte es, Carly machte das Bild, und die Jungs hinter uns lachten und kamen mit Kameras. Sie sagten aber auch, dass man aufpassen soll, weil das teuer werden kann. Gut, dass ich es vorher nicht wusste… Ich mache es auch nicht wieder! Mahalo Turtle!!

Am nächsten Tag, meinem Auschecktag bei Dominique, sind wir erstmal frühstücken gegangen. Jetzt muss ich kurz überlegen, wo. Äh ja, wir waren in Makawao und sind von dort in den Bergen rumgefahren. Er kennt sich echt super aus und zeigte mir schöne Plätze.

Es war ein heißer Tag, doch in den Bergen war es schön angenehm. Wir aßen mittags einen leckeren Burger. Super lecker!

Als wir zuhause waren, packte ich und duschte und war bereit für Richard. Das Gefühl sich zu verabschieden, war nicht mehr so schwer wie am Morgen. Jetzt habe ich dank Angelina auch eine USA-Handykarte, so können wir immer Verbindung halten und uns spontan treffen!

Gestern hatten wir uns auch schon wieder gesehen. Dominiques Freunde gaben eine Babyshower-Party. Meine erste in den USA. Ich liebe Kinder und die Wahl, was ich nun als Geschenk kaufe, war gemein. Ich konnte mich bei all den schönen Kindersachen gar nicht entscheiden! Und viel viel billiger als zuhause.

Wir gingen nach der Party noch einen Kaffee trinken im Akamai, und die Besitzerin fragte Dominique, ob wir eine Familie seien. Das war natürlich eine gute Vorlage zum Scherzen, und er sagte prompt: „Yes of course, this is my wife and they are our kids!!!!!“

Ich hab mich so weg gelacht, wir alle!!! Wir haben sie dann aufgeklärt, aber Familie fand ich toll. Ich liebe Familie, I love OHANA!

Spontan schrieb ich Richard, ob er mit mir zum Sonnenuntergang gehen mag. Sure! Ich war heute noch nicht am Ozean gewesen und vermisste das Wasser. So fuhren wir hin und hatten eine ganz wunderbare Zeit dort mit superschönen Gesprächen und Gedanken. Er hat noch viel mit mir vor, und es hört sich aufregend und seelentief an. I love it!

Ich möchte mit meiner Familie hier leben. I have to. Ich habe hier volle Unterstützung von Richard, und er kennt hier sehr viele Menschen, weil er ihnen immer hilft, und es kommt immer zurück. Er sagt: „I am waiting for you here.“ Das gibt mir Halt! Wir wollen etwas zusammen aufbauen hier, das seht ihr dann, wenn es spruchreif ist. Für mich fühlt es sich richtig an, mehr muss ich nicht wissen, es wird alles geführt.

Gestern Abend als wir aßen nach dem Sonnenuntergang, er hatte etwas Philippinisches gekocht, hatte er zu schnell gegessen und Magenschmerzen bekommen. Er wusste nicht, wie ich arbeite und konnte nicht ahnen, dass ich ihm helfen kann. Als ich den zweiten Anlauf machen wollte, ihm meine Hilfe anzubieten, fragte ich zuerst seine Seele, und die sagte sofort: „Ja klar, komm, mach!“

So stand ich auch schon und startete intuitiv meine Behandlung an ihm. Er wurde ruhiger und fand meine Energie sehr schön, so sagte er es öfter, und dass er alles fühlt, was ich tue. Er entspannte und die Schmerzen verschwanden, sein Gesicht… Er war so dankbar, und er musste es nicht sagen, ich fühlte es und sah es in seinen Augen. Ich war erfüllt und dankbar im Hier und Jetzt.

Mahalo
eure Christine

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