Blessing day

Mittwoch, 28.3.18

Heute hat mich Richard um 8 Uhr abgeholt. Ich durfte ihn begleiten, um in einem Haus ein Blessing, also eine Segnung, zu machen. So war ich gespannt, wie er es macht, und ich muss feststellen, zuhause mache ich es auch nicht sehr anders. Ab jetzt werde ich es ergänzen um das, was ich heute lernen durfte.

Mich kitzelt es im Bauch und ich könnte lachen, denn ich finde es lustig. Also ich finde mich so lustig.

Wir kamen in Kapalua an, hatten noch etwas Zeit und hielten an. Richard wollte mir zeigen, wo früher die hawaiianischen Tempel standen, die abgerissen wurden, um dort ein Hotel zu bauen. Ich spürte sofort, dass da was los war und den Spirit. Es war sehr schön gelegen, ist ganz klar, dass die Hotels scharf auf diesen Platz sind.

Es liegt genau an der Küste mit einem herrlichen Ausblick auf Molokai, einer anderen Insel gegenüber. Mein Herz schmerzte, als ich mich hinein fühlte. Das passiert meistens automatisch, eigentlich immer. Die Spirits sind noch alle da, und sie sind sehr stark!!

In dem Haus, was sicher über 4 Millionen Dollar schwer ist, haben die Seelen etwas Stimmung gemacht, würde ich jetzt mal so sagen. Dieses traumhafte Haus wurde ganz neu gebaut, man kommt auch nur durch das Tor, wenn man eine Einladung hat. Richard wurde vom Bauherrn gerufen, der schon sehr verzweifelt war und sich Dinge nicht erklären konnte. Ich muss sagen, hier auf Hawaii stellt man sich jetzt nicht so an, wenn man über Seelen spricht. Sie wissen darüber und holen sich dann einen Kahuna ins Haus, um Hilfe zu bekommen. Der Bauherr hat eine einheimische Frau, die auch etwas hellsichtig ist, und so wussten sie, dass „andere“ am Werk sind.

Diese Seelen sind natürlich nicht einverstanden, dass man deren Tempel einfach abgerissen hat, deshalb haben diese z.B. die Klimaanlage, die 1, 5 Millionen Dollar gekostet hat, lahm gelegt, der Herd fing einfach so Feuer, und und und.

Als wir kamen und Richard mit den Eigentümern geredet hatte, um ihnen zu erklären, was er tat, ging das Tor plötzlich nicht wieder zu. Das war neu, und er sagte selbstverständlich: „Yes, because we are here now.“

Ich liebe es, wie selbstverständlich er damit umgeht, und die Dinge so ausspricht, wie sie sind. Ich mache das auch so, denn ich fühle mich verpflichtet, jemanden die Wahrheit zu sagen, auch wenn er nicht viel darüber weiß.

Richard fragte, ob wir ins Haus rein gehen können, und so starteten wir. Er ging durch die Tür und sang, und ich ging hinter ihm her und räucherte so wie ich es fühlte.

Was ich so lustig fand… Ich kam ins Haus rein, und es war wie im Film. Ihr müsst es euch so vorstellen: Die Kamera filmte den Eingang, das Bad, den Flur, das Wohnzimmer und und und. Und ich kleene US-Hessin mit meinem Räucherzeug in den Hand im real live in this amazing house… Ich war so erschrocken. Meterhohe Räume, Türen, es roch alles noch neu, mehrere Bäder, alles bodentiefe Fenster, dahinter wunderschöne Pflanzen.

Ich hätte mich zu gerne selbst gesehen, ich glaub‘, ich hätte mich total kaputt gelacht. Wir kamen ins Wohnzimmer, und da dachte ich, „Christine, bleib ganz ruhig, bekomme jetzt keinen Ausraster!“ Es war aber zum Ausrasten geil!!!!!!!! Eine Oceanfront mit dem Berg auf der anderen Seite und davor ein Infinitiy Pool – ein Pool, der überläuft.

Unglaublich! Und ich liebe es seit jeher, mir Immobilien anzuschauen. Mein Traum war immer, in solche Räume mal reinzuschnuppern. Und siehe da, noch ein Traum wurde wahr hier!

Draußen musste ich schon wieder als scherzen. Als mein Räucherwerk ausging, haben wir es zusammen angemacht, und so konnte ich ihm leise etwas zuflüstern, nämlich, dass ich gleich im Pool lande, denn der ist sowas von einladend! Ich bin dann auch lieber nicht so nah an den Pool ran, wer weiß, nicht dass ich wirklich irgendwie ausrutsche und reinfalle. Ich sag‘ nur Gedanken und ihre Anziehung, klappt bestens bei mir, auch wenn ich Blödsinn denke. 😉

Wir waren fertig, und der Hausherr wollte noch Fotos von uns machen. Die Heilung hat ihm gut getan, er war auf einmal nur am Grinsen und gab auch mehr Honorar als abgemacht – er rundete großzügig auf. Ich glaube, bei dem dicken Bund Scheine ist es auch nicht wirklich aufgefallen!

Was für ein Erlebnis!

Wir sind dann in die Stadt zum Mittagessen gefahren, an den Golfplatz. Kapalua ist einer der weltbekanntesten Golfclubs, sagte Dominique mir später.

Dann brauchte ich eine Pause. Energetisch war es echt Arbeit, und ich musste mich ausruhen. Richard fühlte es, und so zeigte er mir einen Strand, an dem ich relaxen konnte und es nicht so wilde Wellen gab, sondern sanft ins Meer rein geht. Ich sagte ihm, dass ich nicht so tief reingehe wegen der Strömung, denn das Wasser drückt mir immer sehr auf der Lunge, auf die halbe, die ich noch habe. Er geht total auf mich ein und will es mir so angenehm wie möglich machen. Unbezahlbar.

Ich ging sofort ins Wasser, weil ich noch Energie an mir hatte, und dann unterhielten wir uns. Als ich mich auf meinem Handtuch ausruhte, die Augen dabei schloss, fing Richard plötzlich an Gitarre zu spielen und hawaiianische Lieder zu singen. Was für ein Luxus, dachte ich!

Im Auto machte er mir Iz an, weil ich erzählt habe, dass ich so geweint habe, als ich ihn entdeckt hatte letztes Jahr.

Ich durfte sein neues Auto fahren, und er fuhr den Tourbus für morgen. Ich werde morgen nicht mit auf die Tour gehen. Es ist echt anstrengend und ich kenne es schon, vielleicht ein anderes Mal. Aber eventuell gehen wir morgen zusammen Abendessen. Ich soll ihm sagen, ob es mir passt oder nicht. We will see tomorrow.

Dann saß ich zuhause mit Dominique draußen vor meinem Eingang und er machte einen Mokka, sehr lecker! Ich hatte noch Brownies dazu. Wir hatten wie immer eine schöne Unterhaltung. Ich bin traurig, diese schöne Unterkunft mit diesen wunderbaren Menschen zu verlassen.

Gestern sprach Dominique es Gott sei Dank auch an, ob es für mich gut ist, wenn ich sofort zu Richard ziehe, oder ob es besser für mich ist, mich mit ihm zu treffen und dann wieder in meinen eigenen vier Wänden zu sein, um mich zurückzuziehen. Und ja, er hatte Recht, und ich bin froh, dass er es mir nochmal so verdeulicht hat. Denn ich hatte echt Stress in mir. Deshalb habe ich beschlossen, dem nachzugehen, wie ich mich am wohlsten fühle. Ich werde wie geplant bis zum 30. in meinem Appartment bleiben und dann den nächsten Step antreten. Ich werde die Leute hier sehr vermissen, aber ich habe schon gesagt, dass wir uns trotzdem treffen können, solange ich auf Maui bin.

So, nun bin ich müde von meinem aufregenden Tag und werde meinem Geist jetzt Ruhe schenken. Ich wünsche euch einen schönen neuen Tag! Macht etwas Schönes draus!

Mahalo für das Zuhören und eure Zeit!
Eure Christine

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